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UNICEF

Als erste Gemeinde im Thurgau erhielt Frauenfeld 2012 die UNICEF-Auszeichnung «Kinderfreundliche Gemeinde»

Prozesse anregen und fördern

Mit der Auszeichnung «Kinderfreundliche Gemeinde» werden gezielt Prozesse angeregt und gefördert, die zur Steigerung der Kinderfreundlichkeit auf kommunaler Ebene führen. Kinderfreundlichkeit zeigt sich laut UNICEF Schweiz darin, wie die Kinderrechte im unmittelbaren Lebensumfeld der Kinder umgesetzt und verankert werden. Der Zertifizierungsprozess erlaubt den Gemeinden eine umfassende Standortbestimmung in den Bereichen Verwaltung und Politik, Schule, familienergänzende Betreuung, Kinder- und Jugendschutz, Gesundheit, Freizeit und Wohnumfeld. Die altersgerechte Information der Kinder, der Einbezug ihrer Sicht in Planungs- und Entscheidungsprozesse und ihre Mitgestaltungsmöglichkeiten werden ebenfalls untersucht und bewertet.

Zielsetzung

Mit dem Erhalt des UNICEF-Labels hat sich die Stadt Frauenfeld verpflichtet, die Lebenssituation von Kindern in ihrem Lebensumfeld mit gezielten Massnahmen zu verbessern. Im «Massnahmenplan 2012-2016» wurden deshalb 10 Handlungsfelder definiert, welche die Kinderfreundlichkeit in der Stadt Frauenfeld steigern sollen.

Informieren Sie sich hier über die konkreten Massnahmen, die von 2012-2016 umgesetzt wurden:
Massnahmenplan I [pdf, 1.21 MB]

Lesen Sie hier den Schlussbericht zum Stand der Umsetzung des Massnahmenplans 2012-2016:
Schlussbericht Massnahmenplan I [pdf, 4.72 MB]

Frauenfeld bekennt sich weiterhin zu einer kinder-, jugend- und familienfreundlichen Stadt

Eine im Jahr 2015 durchgeführte LINK-Umfrage mit 501 Einwohnern der Stadt Frauenfeld zeigte, dass 96% der Befragten die Stadt als «familienfreundlich» beurteilen. Für genauso viele Personen ist es wichtig, dass sich die Stadt für Familien und Kinder engagiert. Umfragen unter Kindern und Jugendlichen im Sommer 2016 lassen erkennen, dass Frauenfeld für sie ein attraktiver Lebensraum darstellt. Besonders geschätzt werden die kurzen Schulwege und Freizeitanlagen wie die «Badi». Gewünscht werden hingegen mehr Einkaufs- und Ausgangsmöglichkeiten.

Diese Resultate sind eine Bestätigung für Frauenfeld, dass die Bemühungen Anerkennung finden und es ist zugleich eine Motivation, das Engagement für eine kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt weiterzuführen. Es ist ein grosses Anliegen der Stadt und der Schulgemeinden, dass die Kinder- und Jugendfreundlichkeit nachhaltig gefördert wird und dies erfordert ein ständiges Engagement. Aus diesem Grund wurden für die Jahre 2017-2021 weitere wichtige Handlungsfelder definiert, die im «Massnahmenplan 2017-2021» beschrieben werden.

Laden Sie den Massnahmenplan 2017-2021 hier herunter:
Massnahmenplan II [pdf, 658.68 KB]